Schneider / Gronemann | »Befangenheitsablehnung im Zivilprozess«

Dr. Egon Schneider / Stephan Gronemann: »Befangenheitsablehnung im Zivilprozess«
4. Auflage 2017, 289 Seiten, ZAP-Verlag
ISBN 987-3-89655-864-0

Angaben des Verlages

Beschreibung

Oftmals ist die Befangenheitsablehnung die einzig wirkungsvolle Maßnahme, um Mandanten vor irreversiblen Fehlentscheidungen zu schützen. Um verfahrenswidrig handelnde Richter erfolgreich vom Prozess ausschließen zu können, ist daher die sichere Beherrschung des Ablehnungsrechts unerlässlich.

Gerichte sind häufig geneigt, Ablehnungsgesuche im Keim zu ersticken. Die Kenntnis der damit unvereinbaren einschlägigen Rechtsprechung sowie der prozessualen Grundlagen bietet dem ablehnenden Rechtsanwalt solide Argumentationshilfen.

Rechtsanwalt und Notar Stephan Gronemann setzt auf den bewährten Ausführungen von Dr. Egon Schneider auf und erläutert das Ablehnungsrecht für die anwaltliche Praxis. Neben einer Einführung in die Grundlagen bietet das Werk einen umfassenden Überblick über die Kausuistik der letzten Jahre und Jahrzehnte.

Es stellt insbesondere die folgenden, im forensischen Alltag häufig vorkommenden Verfahrensverstöße dar:

  • Untätigkeit
  • Unsachlichkeit
  • verspätete oder unterlassene Hinweise
  • Gehörsverletzungen
  • Überraschungsentscheidungen
  • Behinderung in der Ausübung der Parteirechte usw.

Ein eigenes Kapitel beschäftigt sich mit der Ablehnung von Sachverständigen.

Zahlreiche Fälle aus der Praxis, Formulierungsbeispiele für Ablehnungsgesuche und Verhaltenschecklisten geben dem Anwalt das notwendige verfahrensrechtliche Rüstzeug an die Hand.

Bewertungen

Stimmen zur Vorauflage

  • Richter Dr. Alexander Walter, Koblenz in Jurawelt 2009
    Kaum ein Autor dürfte prädestinierter für das Verfassen eines Buches zum Ablehnungsrecht sein. Egon Schneider steht nicht nur für zahlreiche instruktive, argumentativ ausgewogene und kenntnisreiche Veröffentlichungen zum Zivilprozessrecht. Prägend für seine juristische Arbeit ist vielmehr der Einsatz für die Rechtsstaatlichkeit in Gerichtsverfahren. Beleg hierfür sind seine Beiträge im ZAP-Report: Justizspiegel, in denen er wiederkehrend Missstände und Verfahrensverstöße im Justizbereich aufgreift.
    In dem Buch wird die Rechtsprechung zur Ablehnung von Richtern nahezu erschöpfend, aktuell und verständlich zusammengetragen. Eine umfassendere Darstellung ist derzeit nicht zu finden. Rechtsanwälte, aber auch Gerichtsbibliotheken sollten das Buch in ihren Bestand aufnehmen.
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