Hoerster | Muss Strafe sein?

Norbert Hoerster:
»Muss Strafe sein? – Positionen der Philosophie«
Broschiert 141 Seiten, Verlag C.H. Beck, 1. Auflage 2012
ISBN 978-3406629914

Angaben des Verlages

Zum Inhalt

Soll Strafe abschrecken oder der Vergeltung dienen? Was verdient, bestraft zu werden? Genügt ein Verstoß gegen die Moral – und welche „Moral“ ist dabei gemeint?
Der Philosoph Norbert Hoerster geht in diesem Buch solch elementaren Fragen nach und stellt anerkannte Positionen der Philosophie auf den Prüfstand. Renommierte Positionen von Kant und Hegel bis zur Gegenwart halten nach seiner Analyse einer rationalen Betrachtung kaum stand. Nach Hoerster ist nicht der vergeltungstheoretische, sondern einzig der generalpräventive Sinn von Strafe legitim. Wie in allen seinen Büchern schreibt Hoerster klar und allgemeinverständlich. Er erschließt für Leser ohne Vorkenntnisse wie auch für Kenner ein kontroverses Spannungsfeld zwischen Philosophie und Rechtswissenschaft.  

Leseprobe

Zum Autor

Norbert Hoerster, geb. 1937, lehrte von 1974 bis 1998 als Professor Rechts- und Sozialphilosophie an der Universität Mainz.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Grundsätzliches zur Strafe
1. Was verstehen wir unter «Strafe»?
2. Die drei Grundtypen der Strafe
3. Warum Strafe der Begründung bedarf

II. Strafe zur Vergeltung?
1. Kants «Talionsprinzip»
2. Hegels «Aufhebung der Rechtsverletzung»
3. Finnis’ «Wiederherstellung der gerechten Ordnung»
4. Das Scheitern der Vergeltungstheorien

III. Strafe zur Prävention?
1. Die Spezialprävention
2. Die utilitaristische Generalprävention

IV. Strafe im Interesse des Bürgers
1. Das Bedürfnis nach Vergeltung
2. Die Forderung nach Prävention
3. Die Art und Schwere der Strafe
4. Die notwendige Schuldfähigkeit

V. Welche Handlungen verdienen Strafe?
1. Moralverstöße?
2. Interessenverletzungen?
3. Schädigungen?

Schlusswort: Warum keine Prävention?

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